Gentechnik in Lebensmitteln sei sicher, betont die Agrarindustrie immer wieder. Wie genau wird da hingeschaut? Eine australische Studie weist darauf hin, das nur ein Fünftel von 47 relevanten Pflanzen, die mittels Gentechnik gegen das Totalherbizid Glyphosat resistent gemacht wurden, Fütterungsstudien vorliegen. Auch können 80-Tage-Untersuchungen keine Auskunft über Langzeitwirkungen geben. So werden jedoch in vielen Fällen die Unternehmensstudien erstellt.

In einem sechsmonatigem Fütterungsversuch haben australische Wissenschaftler vor kurzem gezeigt, dass die Gifte, mit denen Gentech-Pflanzen sich gegen Schädlinge wehren, bei Ratten die Magenschleimhaut schädigen. Dies könnte unter Umständen zu Krebs führen. Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen mexikanische Forscher für die Darmschleimhaut von Mäusen.

Ganz aktuell ist gerade das 3. Glyphosat-Urteil vom 14.05.2019: Bayer muß 2 Milliarden US-Dollar Schadenersatz einem an Krebs erkranktem Ehepaar zahlen. Diese Menschen hatten Glyphosat für ihre Krebserkrankung verantwortlich gemacht.

Quelle: www.keine-gentechnik.de und tagesschau.de