Im Winter sehnen wir uns durch die äußere Kälte besonders nach wohliger Wärme von Innen. Bei den meisten Menschen steigt nun das Bedürfnis nach kräftigen, würzigen und warmen Speisen.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin und in der Indischen Medizin werden Lebensmittel und Zubereitungsmethoden schon lange entsprechend ihrer wärmenden bzw. kühlenden Wirkung eingesetzt. Viele der als wärmend geltenden Lebensmittel wirken zudem antibakteriell und anregend für das Immunsystem.

Wärmende Gewürze sind: Ingwer, Zimt, Kurkuma, Pfeffer, Chili, Muskat, Nelke und Kardamom.

Zu den wärmenden Lebensmitteln gehören unter anderem: Mandeln, Datteln, Leinsamen, Maronen, Dinkel, Fenchel, Aprikosen, Lauch, Knoblauch, Zwiebeln und Kichererbsen.

Mit der Art der Zubereitung kann die thermische Wirkung von Lebensmitteln noch verstärkt werden, z.B. Gemüsepfanne statt Rohkost, auch Suppen und Eintöpfe oder ein warmer Frühstücksbrei. Statt kaltem Wasser und Schorlen eignen sich Gewürz- und Kräutertees oder warmes Ingwerwasser.