Kakao macht schlau

Kakaoflavonoide sind in der Lage, die kognitiven Leistungen zu verbessern – besonders bei älteren Menschen mit beginnendem Gedächtnisabbau. Dies scheint mit den bereits bekannten positiven Effekten des Kakaos auf das Herz-Kreislauf-System zusammenzuhängen. Die gefäßschützende Wirkung bewirkt auch etwas im Kopf, berichten italienische Forscher im „Journal Frontiers of Nutrition“.

Kakaoflavonoide können auf zweierlei Wegen ihre Wirkung entfalten. Direkt im Hippocampus, in dem sie durch Interaktionen mit Proteinen der zellulären Signalwege das synaptische Wachstum anregen. Indirekt führt der positive Effekt auf das Herz-Kreislauf-System zudem zu einer besseren Gehirndurchblutung und dadurch zu einer verbesserten Gedächtnisleistung.

So ist dunkle Schokolade mit einem möglichst hohen Kakao-Anteil zu bevorzugen. Als Getränk lässt sich purer dunkler Kakao statt mit Mich in Reisdrink, gesüßt mit Xylit (Birkenzucker) und wenig Kokosblütenzucker geniessen.

Quelle: Naturheilpraxis Oktober 2017

Elektromagnetische Strahlen von Kommunikationsgeräten können Veränderungen der Zirbeldrüse verursachen

Die Zirbeldrüse ist eine der wichtigsten Komponenten der regulatorischen Homöostase des Körpers. Ihre wesentliche Funktion ist die Produktion von Melatonin, unserem Schlafhormon und damit die Regulation des Tag-Nacht-Zyklus. Auch an der Selbstregulation der biologischen Antwort auf Stressreaktionen ist die Zirbeldrüse beteiligt. Zellulärem Stress der durch elektromagnetische Strahlung von Handys und mobilen Netzen vermittelt wird, sind wir täglich ausgesetzt. Wissenschaftler haben in Tierversuchen die Wirkung elektromagnetischer Strahlung von PCs und Handys auf die Epiphyse (Zirbeldrüse) nachgewiesen.

Gegenwärtig sind wir zunehmender elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt, einschließlich lokaler Bestrahlung des Gehirns. Elektronenmikroskopische Untersuchungen (Tierversuche mit Ratten) haben gezeigt, dass es unter dem Einfluss elektromagnetischer Strahlung zum Abbau bzw. Degeneration der Melatonin-bildenden Zellen kommt. Morphologisch wurden auch Zeichen des vorzeitigen Alterns festgestellt. Im elektronenmikroskopischen Bild stellten die Wissenschaftler eine Anhäufung sogenannter Lipofuszin-Pigmente fest, deren Menge in den Zellen eines Organismus mit dem Alter zunimmt. Lipofuszin wird daher auch als Alterspigment bezeichnet. Außerdem wurden Änderungen an der inneren mitochondrialen Membran festgestellt sowie sandartige Strukturen, die auf Kalkeinlagerungen hinweisen.

Quelle:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29431353

Heilfasten Tipps

Heilfasten reinigt, entgiftet und bringt neue Energie.

Viele Menschen fasten regelmäßig: ein- bis zweimal im Jahr verzichten sie für einige Tage bis eine Woche auf feste Nahrung. Sie nehmen dann nur Wasser, Tee und Gemüsebrühe zu sich, andere wiederum fasten mit Gemüsesäften.

Anwender des Heilfastens sprechen von tiefer Zufriedenheit, unbeschwerter Leichtigkeit und neuer Energie, durch das Fasten. Für diese Hochgefühle gibt es inzwischen wissenschaftliche Erklärungen: Botenstoffe und Hormone reagieren auf den Nahrungsentzug. So nimmt nach etwa drei Fastentagen die Ausschüttung von Serotonin zu und sorgt für innere Harmonisierung und Zufriedenheit. Der Kopf und auch der Darm kommen zur Ruhe, Energie wird frei.

Beginnen Sie mit 1-2 Vorbereitungstagen z. B. eine kleine Meditation am Morgen mit anschließenden Körperübungen. Zum Frühstück Obst oder grüne Smoothies, später leichte, basische Mahlzeiten mit gedünstetem Gemüse, Salat, Kräuter, evtl. Reis oder Kartoffeln. Ideal ist es, langsam zu essen, gut zu kauen und einzuspeicheln. Trinken Sie 2-3l Kräuter-Tee oder stilles Wasser zwischen diesen Mahlzeiten. Gönnen Sie sich Ruhe, basisches Duschen oder Baden und auch Bewegung an der frischen Luft.

Der erste Fastentag beginnt nach der Meditation und den Übungen mit einer Darmreinigung. Möglich sind hierfür ein basischer Einlauf oder die Einnahme von 2-3 Teel. Bittersalz, auch Glaubersalz oder Magnesiumsulfat genannt, verrührt in 250ml Wasser. Alternativ lassen sich 6-8 Kapseln Bittersalz mit der gleichen Menge Wasser einnehmen. Dies führt nach 1-2h zu einer gründlichen Darmreinigung. Die Darmreinigung sollte jeden 2. Fastentag wiederholt werden.

Täglich dürfen und sollten Sie 3-4l trinken: Kräutertee, stilles Wasser und selbst hergestellte Gemüsebrühe (1 Möhre, 1 Pastinake oder Wurzelpetersilie oder 1 Stück Sellerie, etwas Brokoli oder Blumenkohl, etwas Zucchini oder grüne Bohnen in 1l leicht gesalzenem Wasser weichkochen. Das Gemüse abseihen und nur die Brühe verwenden.) Ein Glas frisch gepresster Gemüse-Obst-Saft pro Tag ist eine angenehme Ergänzung.

Entspannen Sie sich und achten Sie auf die Bedürfnisse Ihres Körpers. Wartet ein schönes Buch darauf, gelesen zu werden? Tägliche Spaziergänge und basische Anwendungen und Bürstenmassagen wirken belebend. Vielleicht möchten Sie sich während dieser Fastentage wohltuende Massagen oder Klangmassagen gönnen. Schwitzen wie bei Sauna oder Infrarot-Sauna unterstützen die Entschlackung.

Bei auftretenden Hungergefühlen hilft vermehrtes Trinken. Machen Sie sich bewusst, dass der Hunger nach 2-3 Fastentagen von allein deutlich nachlässt.

Beendet wird das Heilfasten mit einer Darmreinigung wie zu Beginn des Fastens oder einer Colon-Hydro-Therapie (www.heilpraxisborn.de/Colon-Hydro-Therapie), bei welcher der gesamte Dickdarm gereinigt wird. Es folgen 1-2 Aufbautage, die sich wie die Vorbereitungstage gestalten.

Motivierend kann eine mögliche Belohnung für Ihren Erfolg am Ende des Fastens sein. Haben Sie schon eine Idee?

Mobilfunk Dauerbestrahlung

Dass sich Mobilfunk und Elektrosmog auf die Gesundheit negativ auswirken wird inzwischen durch zahlreiche weltweit anerkannte Studien belegt. Das Umweltinstitut in München sieht erhöhte Risiken für verschiedene Erkrankungen. „Schon bei sehr schwachen Feldern verursacht die Dauerbestrahlung biologische Wirkungen“, urteilt das Institut und warnt vor Geräten mit hoher Strahlenbelastung. Ausführliche Informationen hierzu bietet die Homepage von Diagnose Funk: http://www.diagnose-funk.org und das Umweltinstitut München: http://www.umweltinstitut.org.

Mehr Bio

Immer mehr Menschen in Deutschland entscheiden sich für eine Ernährung aus vorwiegend biologischer Landwirtschaft.

Etwa 1,2 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Fläche sind 2016 in Deutschland auf Bio-Anbau umgestellt worden. Damit wuchs die Öko-Landwirtschaft um fast zehn Prozent innerhalb von zwölf Monaten. „Jeden Tag stellen im Durchschnitt etwa fünf Bauern ihren Betrieb auf Bio um“ teilte Peter Röhrig vom Bio-Dachverband BÖLW mit. Auch die Nachfrage der Verbraucher nach Bio-Lebensmitteln steigt in dieser Größenordnung. Gegenwärtig liegt ihr Umsatz bei etwa 9,5 Milliarden Euro jährlich.

Quelle: Securvital 3/2017

Nährstoff Cholin

Cholin ist ein essentieller Nährstoff, der in einige biologische Prozesse incl. Zellkommunikation, Übertragung von Nervenimpulsen, Entgiftung und Leberstoffwechsel involviert ist. In den Nerven und im Gehirn wird Cholin zu dem Nervenbotenstoff Acetylcholin umgewandelt, der Emotionen und Verhalten im Gehirn steuert. Cholin ist außerdem nötig, um Zellwände im ganzen Körper aufzubauen und um Myelin herzustellen, die Markscheide der Nervenzellen.

US-amerikanische Forscher haben festgestellt, dass die Versorgung mit Cholin in vielen Bevölkerungsteilen der USA suboptimal ist. Erwachsene, die Eier essen, erreichten eher ausreichende Zufuhrwerte, als solche, die keine Eier konsumierten. Cholin ist ansonsten auch in pflanzlichem Lezithin enthalten.

Cholin kann, besonders in Form von Phosphatidylcholin, Menschen mit Alzheimer-Demenz oder anderer neurologischer Störungen helfen, indem der Acetylcholin-Spiegel im Gehirn angehoben wird.

Quelle: Wallace TC, Fulgoni VL: Usual choline intakes are associated with egg and protein food consumption in the United States. Nutrients. 2017 Aug 5;9(8).

Burgersteins Handbuch Nährstoffe, Haug-Verlag.

Neues Datenbankportal Naturheilkunde

Die Carl und Veronica Carstens-Stiftung hat ein kostenfreies Datenbank-Portal zur Komplementärmedizin, Naturheilkunde und Homöopathie gestartet. Davon profitieren nicht nur Ärzte, Heilpraktiker, Wissenschaftler und Studierende, sondern auch Bürger und Patienten – für sie gibt es keine Zugangssperre. Das Portal gliedert sich in vier Bereiche: CAM-Quest beeinhaltet 96.000 Dokumente aus der internationalen Fachliteratur, HomBRex zeigt 2.200 Experimente aus der Grundlagenforschung zur Homöopathie, bei CORE-Hom finden sich 1.200 verschiedene Studien zur Homöopathie und unter HomVetCR sind Studien zur Homöopathie in der Tierheilkunde abrufbar. Die Datenbanken sind erreichbar unter http://www.carstens-stiftung.de/databases.

Quelle: Carstens-Stiftung

Anerkennung von Naturheilverfahren

Homöopathie, anthroposophische Medizin, Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) gehören in der Schweiz seit dem 1. August 2017 zum offiziellen Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Dies hat der Bundesrat beschlossen, nachdem eine Volksabstimmung schon vor acht Jahren mit großer Mehrheit dafür gestimmt hatte.

„Mit dem Entscheid erkennt die Regierung an, dass Komplementärmedizin die gesetzlichen Vorgaben für Wirksamkeit, hohe Qualität und Sicherheit erfüllt“, teilte der Dachverband Komplementärmedizin mit.

Quelle: Securvital 4/2017

Positive Effekte von Coenzym Q10 auf Entzündungsmarker

Coenzym Q10 (CoQ10) ist eine körpereigene, vitaminähnliche Substanz. Es wird zum Teil über die Nahrung aufgenommen, aber auch im Körper selbst produziert. Für die Energieversorgung benötigt jede Zelle unseres Körpers CoQ10.

Das CoQ10 das Immunsystem unterstützt, Herz und Nerven stärkt und die Fettverbrennung steigert ist schon bekannt. Neu ist das Ergebnis einer Übersichtsarbeit und Meta-Analyse aus 17 randomisierten, kontrollierten Studien, die darauf hindeutet, dass die Einnahme von CoQ10-Präparaten sowohl die Entzündungsmarker CRP-, als auch IL-6- und TNF-alpha-Werte senken kann. Chronische Entzündungen tragen zum Ausbruch und zur Entwicklung von Stoffwechsel-Erkrankungen bei.

Als Nahrungsergänzung sollte CoQ10, auch als Ubichinon oder Ubichinol (die aktive Form mit höherer Bioverfügbarkeit) bekannt, aus natürlicher Herkunft sein.

Quelle: Fan, L., Feng, Y., Chen, GC.; et. al,: Effects of coenzyme Q10 supplementation on inflammatory markers: A systematic review and meta-analysis of randoized cotrolled trials. Pharmacol Res. 2017 Feb 5; 199: 128-136

Wohltuend Sonnen

Sonnenlicht aktiviert die Produktion von Vitamin D und des Glückshormons Serotonin. Die wärmenden, nicht sichtbaren Infrarot-Strahlen verbessern außerdem die Durchblutung, lindern Schmerzen und sorgen für die Regeneration von Geweben. Da die Sonne auch gefährlich werden kann, gibt es hier einige Hinweise zum gesunden Sonnen:

Beginnen Sie schon im Frühling damit, regelmäßig ins Freie zu gehen und Ihren Körper an die Sonneneinstrahlung zu gewöhnen. Testen Sie vorsichtig, wieviel Sonne Sie vertragen, bevor Sie empfindliche Körperstellen der Sonne aussetzen. 10 bis 15 Minuten direktes Sonnenlicht auf der nackten Haut (ohne Sonnencreme) genügen, um unseren täglichen Vitamin-D-Bedarf zu decken. Je mehr Haut der Sonne gezeigt wird, um so mehr Vitamin D kann natürlich produziert werden. Wenn möglich, meiden Sie die Hitze über Mittag. Einheimische in südlichen Ländern wird man nie zur Mittagszeit beim Sonnenbaden sehen.

Sonnenschutz von Außen bilden ein breitkrempiger Hut und schützende Kleidung, Schatten und folgende Öle mit natürlichem UV-Filter: Sesamöl hält die Haut feucht und geschmeidig und blockt 30% der UV-Strahlung ab. Natürliches Kokosöl regeneriert die Haut, festigt das Bindegewebe, es schützt vor freien Radikalen, blockiert 20% der UV-Strahlen und duftet dazu angenehm. Herkömmliche Sonnencremes können Oxybenzon und Retinylpalmitat enthalten, die kanzerogen wirken oder auch Titanoxid und Zinkoxid, die als Nanopartikel schädigend für die DNA sind.

Einen guten Sonnenschutz von Innen liefern Carotinoide, die die Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Strahlung verringern. Man kann sie als Gemüse (Süßkartoffeln, Möhren, Kürbis) zu sich führen oder als Nahrunsergänzungsmittel einnehmen. Astaxanthin ist ein starkes Carotinoid und Antioxidans, welches von innen heraus vor Sonnenbrand schützt. Vitamin C und Vitamin E agieren auch als natürlicher UV-Schutz von Innen.

Ideal ist es, wenn sich die Hautbräune nach und nach entwickelt. Regelmäßige kurze Sonnenbäder sind besser als ein einziger, längerer Aufenthalt. Auf diese Weise können Sie die sonnige Jahreszeit genießen und ganz nebenbei Ihr Immunsystem stärken.

Quellen: Zentrum der Gesundheit, Sonnenschutz, 2017

Nuhrovia, Sonnige Grüße, Juni 2015