Praxisurlaub

Unsere Praxis macht vom 13.07. bis 07.08.2020 Urlaub. Ab Montag, den 10.08. sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Wenn Sie möchten, können Sie uns eine Nachricht auf den Anrufbeantworter sprechen.

Wir wünschen viel Gesundheit in dieser Zeit,

das Praxisteam

Infektschutz und Stärkung der Abwehrkräfte

Um Ihnen maximalen Schutz vor Ansteckung zu bieten, kommen ab dieser Woche in unserer Praxis folgende Maßnahmen zum Einsatz:

Christa Born und das Praxisteam werden für Untersuchungen, Austestungen und Infusionen Mundschutz tragen. Außer Händedesinfektionsmittel stehen auch für unsere Patienten Einmalhandschuhe zur Verfügung.

Hier nun Tipps zur Stärkung Ihrer Abwehrkraft:

– Essen Sie viel frisches Obst, Salate, Sprossen, Kräuter, besonders Wildkräuter.

– Tees aus Hagebutte, Ingwer, Zistrose und Dost stärken das Immunsystem.

– Machen Sie täglich einen flotten Spaziergang durch die frische Luft, mind. 30 min.

– Gute Darmbakterien in Probiotika bauen Ihr Immunsystem nachhaltig auf.

– Die Vitamine C und D sind enorm wichtig für die Infektabwehr, ebenso die Mineralstoffe Zink und Selen. Decken Sie sich damit gut ein!

Mit guten Wünschen für Ihre Gesundheit,

das Praxisteam

Wärmende Lebensmittel

Im Winter sehnen wir uns durch die äußere Kälte besonders nach wohliger Wärme von Innen. Bei den meisten Menschen steigt nun das Bedürfnis nach kräftigen, würzigen und warmen Speisen.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin und in der Indischen Medizin werden Lebensmittel und Zubereitungsmethoden schon lange entsprechend ihrer wärmenden bzw. kühlenden Wirkung eingesetzt. Viele der als wärmend geltenden Lebensmittel wirken zudem antibakteriell und anregend für das Immunsystem.

Wärmende Gewürze sind: Ingwer, Zimt, Kurkuma, Pfeffer, Chili, Muskat, Nelke und Kardamom.

Zu den wärmenden Lebensmitteln gehören unter anderem: Mandeln, Datteln, Leinsamen, Maronen, Dinkel, Fenchel, Aprikosen, Lauch, Knoblauch, Zwiebeln und Kichererbsen.

Mit der Art der Zubereitung kann die thermische Wirkung von Lebensmitteln noch verstärkt werden, z.B. Gemüsepfanne statt Rohkost, auch Suppen und Eintöpfe oder ein warmer Frühstücksbrei. Statt kaltem Wasser und Schorlen eignen sich Gewürz- und Kräutertees oder warmes Ingwerwasser.

Weichmacher: Fast alle Kinder haben Plastik im Körper

Gesundheitskritische Werte bei zwei Verbindungen überschritten

Diese Zahlen sind erschreckend: Fast alle Kinder und Jugendlichen haben Inhaltsstoffe von Plastik in sich, hauptsächlich Weichmacher. Das zeigt eine Studie des Umweltbundesamtes und des Robert-Koch-Instituts mit 2.500 Teilnehmern. Für einen Teil der untersuchten Stoffe existieren keine gesundheitskritischen Grenzwerte – und bei denen, für die es welche gibt, wurden diese bei zwei Verbindungen überschritten.

Wir essen und atmen Plastik

Für die Studie wurden Urinproben von Kindern zwischen drei und 17 Jahren ausgewertet. Dabei wurden in fast allen Proben Rückstände von Plastikinhaltsstoffen gefunden, vor allem von Weichmachern. „Unsere Studie zeigt eindeutig, dass Plastikinhaltsstoffe mit steigender Produktion auch vermehrt im Körper auftreten“, zitiert der „Spiegel“ Marike Kolossa-Gehring, eine der Autorinnen der Studie und Toxikologin beim Umweltbundesamt. „Dabei ist wirklich besorgniserregend, dass die jüngsten Kinder als die sensibelste Gruppe am stärksten betroffen sind.“

Plastik kann über die Nahrung, Trinkwasser, Feinstaub in der Atemluft, Kosmetik-Artikel und  Microfasern aus Textilien in unseren Körper gelangen. Nach Angaben australischer Forscher nehmen Menschen Tag für Tag Mikroplastik zu sich. Bis zu fünf Gramm der winzigen Teilchen gelangen so pro Woche in den Körper. Das ist in etwa so viel, wie eine Kreditkarte wiegt.

Das können wir ändern

Vermeiden lässt sich die Belastung  mit Microplastik durch gute Wasserfilter, Glasflaschen, Bio-Ernährung, Naturtextilien und ökologischen Körperpflegeprodukten. Für Kinder eignen sich Spielzeug aus Holz und Naturmaterialien. Und zu guter Letzt: Je weniger Plastik wir im Haushalt benutzen, um so weniger gelangt davon ins Meer.

 

 

Gesundheitsrisiko Gentechnik

Gentechnik in Lebensmitteln sei sicher, betont die Agrarindustrie immer wieder. Wie genau wird da hingeschaut? Eine australische Studie weist darauf hin, das nur ein Fünftel von 47 relevanten Pflanzen, die mittels Gentechnik gegen das Totalherbizid Glyphosat resistent gemacht wurden, Fütterungsstudien vorliegen. Auch können 80-Tage-Untersuchungen keine Auskunft über Langzeitwirkungen geben. So werden jedoch in vielen Fällen die Unternehmensstudien erstellt.

In einem sechsmonatigem Fütterungsversuch haben australische Wissenschaftler vor kurzem gezeigt, dass die Gifte, mit denen Gentech-Pflanzen sich gegen Schädlinge wehren, bei Ratten die Magenschleimhaut schädigen. Dies könnte unter Umständen zu Krebs führen. Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen mexikanische Forscher für die Darmschleimhaut von Mäusen.

Ganz aktuell ist gerade das 3. Glyphosat-Urteil vom 14.05.2019: Bayer muß 2 Milliarden US-Dollar Schadenersatz einem an Krebs erkranktem Ehepaar zahlen. Diese Menschen hatten Glyphosat für ihre Krebserkrankung verantwortlich gemacht.

Quelle: www.keine-gentechnik.de und tagesschau.de

Wissenschaftler und Ärzte warnen vor 5G

Hunderte unterzeichnende Wissenschaftler und Ärzte aus dutzenden Ländern warnen vor einem flächendeckenden 5G-Mobilfunkstandard. Zahlreiche kürzlich erschienene wissenschaftliche Publikationen, die den aktuellen Forschungsstand dokumentieren zeigen, dass hochfrequente elektromagnetische Felder (HF-EMF) lebende Organismen weit unterhalb der meisten international und national geltenden Grenzwerte schädigen. Es ist erwiesen, dass HF-EMF für Menschen, Tiere und Pflanzen schädlich sind, so auch die Exposition von elektromagnetischen Feldern, die bereits für die Telekommunikation genutzt werden (GSM, UMTS, LTE, WLAN).

Bei dem neuen 5G-Standard werden Millimeterwellen bis zu 200 GHz genutzt. Diese Strahlung wird von der menschlichen Haut absorbiert oder von Pflanzenblättern aufgenommen. Der 5G-Mobilfunkstandard wird nicht zuletzt mit der dafür erforderlichen Antennendichte, die Exposition von elektromagnetischen Feldern im Hochfrequenzbereich in einem unvorstellbaren Ausmaß erhöhen.

Die zu befürchtenden Wirkungen umfassen ein erhöhtes Krebsrisiko, zellulären Stress, einen Anstieg gesundheitlicher freier Radikale, unkalkulierbare genetische Veränderungen, Änderungen der Strukturen und Funktionen im Reproduktivsystem, Defizite beim Lernen und Erinnern, neurologische Störungen und negative Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden. Die Risiken des globalen 5G-Standards reichen weit über die Menschheit hinaus, zumal sich auch Hinweise zu unerwünschten Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt erhärten und zunehmen.

Im Folgenden der Link zur Petition an den deutschen Bundestag, aus der dieser Text entnommen wurde:

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_12/_05/Petition_88260.nc.html

Gesunde Kleidung

Immer mehr Menschen legen Wert darauf, dass ihre Kleidung ökologisch, gesund und fair, das heißt unter menschenwürdigen Bedingungen, hergestellt wird. In diesem Jahr 2019 soll der „Grüne Knopf“ starten, ein Gütezeichen für nachhaltig hergestellte Kleidung. Das Siegel will Mindestanforderungen für die Konfektionierung vorgeben: mehr Bio-Baumwolle, weniger Pestizide und Chemikalien, höhere Mindestlöhne für die Näherinnen.

Die Realität auf den Baumwollfeldern und in den asiatischen Nähfabriken ist davon weit entfernt. Die Textilwirtschaft gilt als eine der schmutzigsten Branchen der Welt. Beim Färben und Bearbeiten werden die Textilstoffe mit vielen Chemikalien behandelt: Für ein T-Shirt mit Aufdruck sind 20-30 verschiedene Chemikalien nötig. 1,7 Milliarden Kilo Farbstoffe werden jährlich für Textilien verwendet, einige davon können schwere Krankheiten auslösen. Farbstoffe und Bleichmittel gelangen oft ungeklärt ins Abwasser.Die Arbeitsbedingungen für die Menschen auf den Baumwollfeldern und in den Textilfabriken ist meist katastrophal: Arbeitszeiten bis zu 15 Stunden an 6-7 Tagen bei Hungerlöhnen und starken gesundheitliche Belastungen durch Pestizide und Chemikalien.

  • Im Durchschnitt kaufen wir Deutschen 60 Kleidungsstücke im Jahr
  • 40 Prozent davon werden selten oder nie getragen
  • Etwa 3000 Liter Wasser werden für die Herstellung eines T-Shirts je nach Anbauregion benötigt

Alternativen dazu sind:

  • Lieber wenige Kleidung kaufen und diese lange tragen
  • Faire, ökologische Kleidung mit Gütezeichen wie beispielsweise GOTS, Öko-Tex, Fairwear und demnächst Grüner Knopf bevorzugen
  • Kaputte Kleidung reparieren statt wegwerfen
  • Secondhand-Shopping, Kleidertauschpartys oder online Gebrauchtkleidung erstehen, z. B. über Kleiderkreisel.de
  • Bekleidung aus Kunstfasern meiden. Sie wird aus Erdöl hergestellt und durch das Waschen verschmutzen Mikrofasern die Umwelt

Quelle: Umweltinstitut München e.V.

Händewaschen schützt vor Infektionen

Die kälteren, sonnenarmen Monate fordern unser Immunsystem heraus, sodass Viren und Bakterien leichteteres Spiel haben. Die Kaufmännische Krankenkasse rät daher zum regelmäßigen Händewaschen, um die Verbreitung von Mikroorganismen zu vermeiden. Dies gehört leider für viele Menschen nicht zur Gewohnheit, wie eine repräsentative forsa-Umfrage zeigt: Jeder Dritte wäscht sich vor Mahlzeiten oder nach dem Nachhausekommen nicht die Hände. Dabei handelt es sich hier um eine einfache, kostengünstige, effektive Maßnahme, die im Gegensatz zu Desinfektionsmitteln keinerlei Resistenzen und Nebenwirkungen verursacht.

Digitale Vergiftung

Neue Studien und Fakten belegen wie krass sich der Umgang mit digitalen Medien auswirkt. Anitra Eggler, Autorin des Buches „Mail halten“ stellt in der Zeitschrift Nutrition-Press folgende Fakten zusammen:

Mailen macht dümmer als Kiffen
Eine Studie am britischen King`s College belegt, dass bekiffte Menschen IQ-Tests besser bestehen als Menschen, die permanent durch E-Mails abgelenkt werden. Durch E-Mail-Multitasking sinkt der gemessene IQ-Wert um zehn Prozent – doppelt so stark wie bei der Kiffer-Gruppe

Internet ist wie zuviel Alkohol
die Überdosis macht das Gift. Der Beweis: 200 Studenten im Alter von 18-21 Jahren zeigten bei einem Test der Universität Maryland nach verordneter Internet-Abstinenz dieselben Entzugserscheinungen wie Alkoholabhängige.

Smartphones sind Dealer
60 Prozent aller US-Amerikaner lesen E-Mails via Handy morgens im Bett, 10 Prozent antworten rund um die Uhr. 68 Prozent aller Handy-Besitzer erleben einmal pro woche „eingebildeten Vibrationsarlarm“. Jeder zweite Brite leidet an Nmophobie – No Mobile Phone Phobia. auf Offline sein reagieren Betroffene mit Entzugserscheinungen bis hin zum Kollaps.

Surfen kostet das Leben
Rechnen sie mal nach: Wenn sie an 365 Jahrestagen im Schnitt vier Stunden surfen, sind das in Summe 1.460 Stunden. Abzüglich acht Stunden Schlaf pro Tag sind das 91,25 Tage im Jahr. Sie verbringen damit ein Viertel ihrer aktiven Lebenszeit im Internet. Entscheiden Sie selbst, ob das, was sie zurückbekommen, die Lebenszeit wert ist.

Sport statt Chemo

Bei der Frage um eine Chemotherapie oder eine antihormonelle Therapie wird ein Aspekt leider meist nicht beachtet: Das Risiko, an Brustkrebs zu sterben, wird durch moderaten Ausdauersport um bis zu 51% gesenkt. Welche Patienten hören das von ihren Ärzten? Das steht auch nicht in den Leitlinien. In verschiedenen Studie wurde dieser Effekt bei wöchentlich etwa drei bis fünf Stunden Laufen belegt.

Prof. Dr. med Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München, meint dazu: „Derartige Resultate, das muß man ganz ehrlich sagen, erreichen wir mit keiner anderen Therapie, sei es Chemo- oder Antikörpertherapie!“ Und auf der Webseite der Deutschen Krebsgesellschaft steht zu lesen: „Bei Frauen mit hormonabhängig wachsendem Brustkrebs senkt Sport den Östrogenspiegel in Blut und Gewebe ebenso wie eine medikamentöse antihormonelle Therapie.

Quelle: Dr. med Nicole Weis, momentum 1/17, Zeitschrift der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr.