Praxisurlaub

Unsere Praxis macht vom 15.07. bis 09.08. Urlaub. Wir wünschen Ihnen viel Gesundheit in dieser Zeit! Telefonisch erreichen Sie uns wieder ab Montag, den 12.08. morgens ab 8.00h. Auf unseren Anrufbeantworter können inzwischen Nachrichten aufgesprochen werden.

Das Praxisteam

Gesundheitsrisiko Gentechnik

Gentechnik in Lebensmitteln sei sicher, betont die Agrarindustrie immer wieder. Wie genau wird da hingeschaut? Eine australische Studie weist darauf hin, das nur ein Fünftel von 47 relevanten Pflanzen, die mittels Gentechnik gegen das Totalherbizid Glyphosat resistent gemacht wurden, Fütterungsstudien vorliegen. Auch können 80-Tage-Untersuchungen keine Auskunft über Langzeitwirkungen geben. So werden jedoch in vielen Fällen die Unternehmensstudien erstellt.

In einem sechsmonatigem Fütterungsversuch haben australische Wissenschaftler vor kurzem gezeigt, dass die Gifte, mit denen Gentech-Pflanzen sich gegen Schädlinge wehren, bei Ratten die Magenschleimhaut schädigen. Dies könnte unter Umständen zu Krebs führen. Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen mexikanische Forscher für die Darmschleimhaut von Mäusen.

Ganz aktuell ist gerade das 3. Glyphosat-Urteil vom 14.05.2019: Bayer muß 2 Milliarden US-Dollar Schadenersatz einem an Krebs erkranktem Ehepaar zahlen. Diese Menschen hatten Glyphosat für ihre Krebserkrankung verantwortlich gemacht.

Quelle: www.keine-gentechnik.de und tagesschau.de

Wissenschaftler und Ärzte warnen vor 5G

Hunderte unterzeichnende Wissenschaftler und Ärzte aus dutzenden Ländern warnen vor einem flächendeckenden 5G-Mobilfunkstandard. Zahlreiche kürzlich erschienene wissenschaftliche Publikationen, die den aktuellen Forschungsstand dokumentieren zeigen, dass hochfrequente elektromagnetische Felder (HF-EMF) lebende Organismen weit unterhalb der meisten international und national geltenden Grenzwerte schädigen. Es ist erwiesen, dass HF-EMF für Menschen, Tiere und Pflanzen schädlich sind, so auch die Exposition von elektromagnetischen Feldern, die bereits für die Telekommunikation genutzt werden (GSM, UMTS, LTE, WLAN).

Bei dem neuen 5G-Standard werden Millimeterwellen bis zu 200 GHz genutzt. Diese Strahlung wird von der menschlichen Haut absorbiert oder von Pflanzenblättern aufgenommen. Der 5G-Mobilfunkstandard wird nicht zuletzt mit der dafür erforderlichen Antennendichte, die Exposition von elektromagnetischen Feldern im Hochfrequenzbereich in einem unvorstellbaren Ausmaß erhöhen.

Die zu befürchtenden Wirkungen umfassen ein erhöhtes Krebsrisiko, zellulären Stress, einen Anstieg gesundheitlicher freier Radikale, unkalkulierbare genetische Veränderungen, Änderungen der Strukturen und Funktionen im Reproduktivsystem, Defizite beim Lernen und Erinnern, neurologische Störungen und negative Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden. Die Risiken des globalen 5G-Standards reichen weit über die Menschheit hinaus, zumal sich auch Hinweise zu unerwünschten Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt erhärten und zunehmen.

Im Folgenden der Link zur Petition an den deutschen Bundestag, aus der dieser Text entnommen wurde:

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_12/_05/Petition_88260.nc.html

Gesunde Kleidung

Immer mehr Menschen legen Wert darauf, dass ihre Kleidung ökologisch, gesund und fair, das heißt unter menschenwürdigen Bedingungen, hergestellt wird. In diesem Jahr 2019 soll der „Grüne Knopf“ starten, ein Gütezeichen für nachhaltig hergestellte Kleidung. Das Siegel will Mindestanforderungen für die Konfektionierung vorgeben: mehr Bio-Baumwolle, weniger Pestizide und Chemikalien, höhere Mindestlöhne für die Näherinnen.

Die Realität auf den Baumwollfeldern und in den asiatischen Nähfabriken ist davon weit entfernt. Die Textilwirtschaft gilt als eine der schmutzigsten Branchen der Welt. Beim Färben und Bearbeiten werden die Textilstoffe mit vielen Chemikalien behandelt: Für ein T-Shirt mit Aufdruck sind 20-30 verschiedene Chemikalien nötig. 1,7 Milliarden Kilo Farbstoffe werden jährlich für Textilien verwendet, einige davon können schwere Krankheiten auslösen. Farbstoffe und Bleichmittel gelangen oft ungeklärt ins Abwasser.Die Arbeitsbedingungen für die Menschen auf den Baumwollfeldern und in den Textilfabriken ist meist katastrophal: Arbeitszeiten bis zu 15 Stunden an 6-7 Tagen bei Hungerlöhnen und starken gesundheitliche Belastungen durch Pestizide und Chemikalien.

  • Im Durchschnitt kaufen wir Deutschen 60 Kleidungsstücke im Jahr
  • 40 Prozent davon werden selten oder nie getragen
  • Etwa 3000 Liter Wasser werden für die Herstellung eines T-Shirts je nach Anbauregion benötigt

Alternativen dazu sind:

  • Lieber wenige Kleidung kaufen und diese lange tragen
  • Faire, ökologische Kleidung mit Gütezeichen wie beispielsweise GOTS, Öko-Tex, Fairwear und demnächst Grüner Knopf bevorzugen
  • Kaputte Kleidung reparieren statt wegwerfen
  • Secondhand-Shopping, Kleidertauschpartys oder online Gebrauchtkleidung erstehen, z. B. über Kleiderkreisel.de
  • Bekleidung aus Kunstfasern meiden. Sie wird aus Erdöl hergestellt und durch das Waschen verschmutzen Mikrofasern die Umwelt

Quelle: Umweltinstitut München e.V.

Händewaschen schützt vor Infektionen

Die kälteren, sonnenarmen Monate fordern unser Immunsystem heraus, sodass Viren und Bakterien leichteteres Spiel haben. Die Kaufmännische Krankenkasse rät daher zum regelmäßigen Händewaschen, um die Verbreitung von Mikroorganismen zu vermeiden. Dies gehört leider für viele Menschen nicht zur Gewohnheit, wie eine repräsentative forsa-Umfrage zeigt: Jeder Dritte wäscht sich vor Mahlzeiten oder nach dem Nachhausekommen nicht die Hände. Dabei handelt es sich hier um eine einfache, kostengünstige, effektive Maßnahme, die im Gegensatz zu Desinfektionsmitteln keinerlei Resistenzen und Nebenwirkungen verursacht.

Digitale Vergiftung

Neue Studien und Fakten belegen wie krass sich der Umgang mit digitalen Medien auswirkt. Anitra Eggler, Autorin des Buches „Mail halten“ stellt in der Zeitschrift Nutrition-Press folgende Fakten zusammen:

Mailen macht dümmer als Kiffen
Eine Studie am britischen King`s College belegt, dass bekiffte Menschen IQ-Tests besser bestehen als Menschen, die permanent durch E-Mails abgelenkt werden. Durch E-Mail-Multitasking sinkt der gemessene IQ-Wert um zehn Prozent – doppelt so stark wie bei der Kiffer-Gruppe

Internet ist wie zuviel Alkohol
die Überdosis macht das Gift. Der Beweis: 200 Studenten im Alter von 18-21 Jahren zeigten bei einem Test der Universität Maryland nach verordneter Internet-Abstinenz dieselben Entzugserscheinungen wie Alkoholabhängige.

Smartphones sind Dealer
60 Prozent aller US-Amerikaner lesen E-Mails via Handy morgens im Bett, 10 Prozent antworten rund um die Uhr. 68 Prozent aller Handy-Besitzer erleben einmal pro woche „eingebildeten Vibrationsarlarm“. Jeder zweite Brite leidet an Nmophobie – No Mobile Phone Phobia. auf Offline sein reagieren Betroffene mit Entzugserscheinungen bis hin zum Kollaps.

Surfen kostet das Leben
Rechnen sie mal nach: Wenn sie an 365 Jahrestagen im Schnitt vier Stunden surfen, sind das in Summe 1.460 Stunden. Abzüglich acht Stunden Schlaf pro Tag sind das 91,25 Tage im Jahr. Sie verbringen damit ein Viertel ihrer aktiven Lebenszeit im Internet. Entscheiden Sie selbst, ob das, was sie zurückbekommen, die Lebenszeit wert ist.

Sport statt Chemo

Bei der Frage um eine Chemotherapie oder eine antihormonelle Therapie wird ein Aspekt leider meist nicht beachtet: Das Risiko, an Brustkrebs zu sterben, wird durch moderaten Ausdauersport um bis zu 51% gesenkt. Welche Patienten hören das von ihren Ärzten? Das steht auch nicht in den Leitlinien. In verschiedenen Studie wurde dieser Effekt bei wöchentlich etwa drei bis fünf Stunden Laufen belegt.

Prof. Dr. med Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München, meint dazu: „Derartige Resultate, das muß man ganz ehrlich sagen, erreichen wir mit keiner anderen Therapie, sei es Chemo- oder Antikörpertherapie!“ Und auf der Webseite der Deutschen Krebsgesellschaft steht zu lesen: „Bei Frauen mit hormonabhängig wachsendem Brustkrebs senkt Sport den Östrogenspiegel in Blut und Gewebe ebenso wie eine medikamentöse antihormonelle Therapie.

Quelle: Dr. med Nicole Weis, momentum 1/17, Zeitschrift der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr.

Kakao macht schlau

Kakaoflavonoide sind in der Lage, die kognitiven Leistungen zu verbessern – besonders bei älteren Menschen mit beginnendem Gedächtnisabbau. Dies scheint mit den bereits bekannten positiven Effekten des Kakaos auf das Herz-Kreislauf-System zusammenzuhängen. Die gefäßschützende Wirkung bewirkt auch etwas im Kopf, berichten italienische Forscher im „Journal Frontiers of Nutrition“.

Kakaoflavonoide können auf zweierlei Wegen ihre Wirkung entfalten. Direkt im Hippocampus, in dem sie durch Interaktionen mit Proteinen der zellulären Signalwege das synaptische Wachstum anregen. Indirekt führt der positive Effekt auf das Herz-Kreislauf-System zudem zu einer besseren Gehirndurchblutung und dadurch zu einer verbesserten Gedächtnisleistung.

So ist dunkle Schokolade mit einem möglichst hohen Kakao-Anteil zu bevorzugen. Als Getränk lässt sich purer dunkler Kakao statt mit Mich in Reisdrink, gesüßt mit Xylit (Birkenzucker) und wenig Kokosblütenzucker geniessen.

Quelle: Naturheilpraxis Oktober 2017

Elektromagnetische Strahlen von Kommunikationsgeräten können Veränderungen der Zirbeldrüse verursachen

Die Zirbeldrüse ist eine der wichtigsten Komponenten der regulatorischen Homöostase des Körpers. Ihre wesentliche Funktion ist die Produktion von Melatonin, unserem Schlafhormon und damit die Regulation des Tag-Nacht-Zyklus. Auch an der Selbstregulation der biologischen Antwort auf Stressreaktionen ist die Zirbeldrüse beteiligt. Zellulärem Stress der durch elektromagnetische Strahlung von Handys und mobilen Netzen vermittelt wird, sind wir täglich ausgesetzt. Wissenschaftler haben in Tierversuchen die Wirkung elektromagnetischer Strahlung von PCs und Handys auf die Epiphyse (Zirbeldrüse) nachgewiesen.

Gegenwärtig sind wir zunehmender elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt, einschließlich lokaler Bestrahlung des Gehirns. Elektronenmikroskopische Untersuchungen (Tierversuche mit Ratten) haben gezeigt, dass es unter dem Einfluss elektromagnetischer Strahlung zum Abbau bzw. Degeneration der Melatonin-bildenden Zellen kommt. Morphologisch wurden auch Zeichen des vorzeitigen Alterns festgestellt. Im elektronenmikroskopischen Bild stellten die Wissenschaftler eine Anhäufung sogenannter Lipofuszin-Pigmente fest, deren Menge in den Zellen eines Organismus mit dem Alter zunimmt. Lipofuszin wird daher auch als Alterspigment bezeichnet. Außerdem wurden Änderungen an der inneren mitochondrialen Membran festgestellt sowie sandartige Strukturen, die auf Kalkeinlagerungen hinweisen.

Quelle:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29431353

Heilfasten Tipps

Heilfasten reinigt, entgiftet und bringt neue Energie.

Viele Menschen fasten regelmäßig: ein- bis zweimal im Jahr verzichten sie für einige Tage bis eine Woche auf feste Nahrung. Sie nehmen dann nur Wasser, Tee und Gemüsebrühe zu sich, andere wiederum fasten mit Gemüsesäften.

Anwender des Heilfastens sprechen von tiefer Zufriedenheit, unbeschwerter Leichtigkeit und neuer Energie, durch das Fasten. Für diese Hochgefühle gibt es inzwischen wissenschaftliche Erklärungen: Botenstoffe und Hormone reagieren auf den Nahrungsentzug. So nimmt nach etwa drei Fastentagen die Ausschüttung von Serotonin zu und sorgt für innere Harmonisierung und Zufriedenheit. Der Kopf und auch der Darm kommen zur Ruhe, Energie wird frei.

Beginnen Sie mit 1-2 Vorbereitungstagen z. B. eine kleine Meditation am Morgen mit anschließenden Körperübungen. Zum Frühstück Obst oder grüne Smoothies, später leichte, basische Mahlzeiten mit gedünstetem Gemüse, Salat, Kräuter, evtl. Reis oder Kartoffeln. Ideal ist es, langsam zu essen, gut zu kauen und einzuspeicheln. Trinken Sie 2-3l Kräuter-Tee oder stilles Wasser zwischen diesen Mahlzeiten. Gönnen Sie sich Ruhe, basisches Duschen oder Baden und auch Bewegung an der frischen Luft.

Der erste Fastentag beginnt nach der Meditation und den Übungen mit einer Darmreinigung. Möglich sind hierfür ein basischer Einlauf oder die Einnahme von 2-3 Teel. Bittersalz, auch Glaubersalz oder Magnesiumsulfat genannt, verrührt in 250ml Wasser. Alternativ lassen sich 6-8 Kapseln Bittersalz mit der gleichen Menge Wasser einnehmen. Dies führt nach 1-2h zu einer gründlichen Darmreinigung. Die Darmreinigung sollte jeden 2. Fastentag wiederholt werden.

Täglich dürfen und sollten Sie 3-4l trinken: Kräutertee, stilles Wasser und selbst hergestellte Gemüsebrühe (1 Möhre, 1 Pastinake oder Wurzelpetersilie oder 1 Stück Sellerie, etwas Brokoli oder Blumenkohl, etwas Zucchini oder grüne Bohnen in 1l leicht gesalzenem Wasser weichkochen. Das Gemüse abseihen und nur die Brühe verwenden.) Ein Glas frisch gepresster Gemüse-Obst-Saft pro Tag ist eine angenehme Ergänzung.

Entspannen Sie sich und achten Sie auf die Bedürfnisse Ihres Körpers. Wartet ein schönes Buch darauf, gelesen zu werden? Tägliche Spaziergänge und basische Anwendungen und Bürstenmassagen wirken belebend. Vielleicht möchten Sie sich während dieser Fastentage wohltuende Massagen oder Klangmassagen gönnen. Schwitzen wie bei Sauna oder Infrarot-Sauna unterstützen die Entschlackung.

Bei auftretenden Hungergefühlen hilft vermehrtes Trinken. Machen Sie sich bewusst, dass der Hunger nach 2-3 Fastentagen von allein deutlich nachlässt.

Beendet wird das Heilfasten mit einer Darmreinigung wie zu Beginn des Fastens oder einer Colon-Hydro-Therapie (www.heilpraxisborn.de/Colon-Hydro-Therapie), bei welcher der gesamte Dickdarm gereinigt wird. Es folgen 1-2 Aufbautage, die sich wie die Vorbereitungstage gestalten.

Motivierend kann eine mögliche Belohnung für Ihren Erfolg am Ende des Fastens sein. Haben Sie schon eine Idee?